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Grenzen setzen im Erziehungsalltag
Einerseits müssen wir Kindern Freiraum geben, um sich zu entwickeln
und die eigene Persönlichkeit entfalten zu können. Andererseits müssen
Kinder lernen, sich an Regeln zu halten und Grenzen zu akzeptieren. Nur
was tun, wenn die Kleinen da ganz anderer Ansicht sind?
Die Fortbildung vermittelt Methoden, wie Kindern Grenzen gesetzt werden,
ohne zu strafen oder laut zu werden. Die Teilnehmer werden das Grenzensetzen
in der Rolle des Erziehers erproben, sowie in der Rolle des Kindes erleben.
Ein weiteres Lernziel ist, das unerwünschte Verhalten des Kindes im Zusammenhang
mit der Gruppe und dem Elternhaus zu begreifen (systemischer Ansatz)
und darauf aufbauend Lösungsstrategien zu entwickeln. Darüber hinaus
haben Sie die Möglichkeit Erziehungsprobleme aus Ihrer Praxis vorzustellen,
für die wir gemeinsam wirksame Lösungen erarbeiten.
Die Inhalte der Fortbildung im Einzelnen:
- Einen Vertrag schließen
- Rituale der Zuwendung entwickeln
- Überschaubare, positiv formulierte Aufträge geben
- Körpersprache, die der verbalen Aufforderung Nachdruck verleiht
- Unerwünschtes Verhalten nicht durch Aufmerksamkeit belohnen
- Dem Kind und dem Erzieher eine Auszeit geben
- Lernen aus logischen Konsequenzen, im Vergleich zur Strafe
- Auffälliges Verhalten im Kontext der Gruppe und Elternhaus
Zielgruppe:
Menschen, die im Erziehungsbereich tätig sind.
Eltern, die ihr Repertoire im Grenzen setzen erweitern wollen.
Referent:
Engelbert Ober, Dipl. Sozialpädagoge, Familientherapeut, NLP-Practitioner,
Praxis für Paar- und Eheberatung sowie Familienaufstellungen Regensburg
Zeit:
Vier Termine zu 90 Minuten für Eltern.
Ein Fortbildungstag, 8 Unterrichtsstunden, für professionelle Erzieher.
Kosten:
90 € pro Teilnehmer/in
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